Deine Einstellung zu Geld verbessern: 5 wertvolle Bücher

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Das neue Jahr beginnt für viele mit dem Vorsatz, sich endlich mal um die Finanzen zu kümmern. Impulskäufe vermeiden. Kontrolle zurückgewinnen. Und Unabhängigkeit.

Nach den ersten Tagen und Wochen voller Motivation kommt bald die Ernüchterung. Du fällst zurück in alte Routinen, wirst doch wieder schwach bei der schönen Frühlingsdeko obwohl du doch eigentlich genug zu Hause hast und das mit dem Dispo…davon fangen wir lieber gar nicht erst an.

Was du brauchst, ist nicht noch ein neuer Spartipp oder ein noch engeres Budget. Du solltest stattdessen erst einmal deine Einstellung zu Geld verbessern. Sie ist die Grundlage für deinen finanziellen Erfolg.

Ich habe dir deshalb fünf wunderbare Bücher zusammengestellt, mit denen du nachhaltig deine Einstellung zu Geld und dein negatives Mindset ändern kannst.

Nur zwei davon sind Finanzbücher im klassischen Sinn. Alle sind übrigens von Frauen geschrieben.Außerdem habe ich sie in eine Lese-Reihenfolge gebracht:

Wenn du magst, kannst du sie also in dieser Reihenfolge lesen. Oder du suchst du einfach erst einmal das aus, das dich am meisten anspricht. Damit machst du auch nix falsch 😉

Einstellung zu Geld verbessern: meine 5 liebsten Bücher

Cover: Glennon Doyle - Ungezähmt

Hilft bei: “Ich kann das doch sowieso nicht“ oder „Ich will mehr vom Leben, aber meine Finanzen halten mich davon ab“

Kaum ein Buch hat mich in den letzten Jahren so berührt, weinen und aufatmen lassen wie Untamed (ich habe die englische Originalversion gelesen). Glennon Doyle beschreibt mit schmerzhafter Genauigkeit, was es heißt, heute eine Frau oder weiblich gelesen Person zu sein. Und sich ständig vor der Wahl zu sehen: „Zerbreche ich an diesen Erwartungen? Oder befreie ich mich davon?“.

Ich kann dir gar nicht sagen, wie oft ich beim Lesen dachte: „Ok, sh*t. Ich muss ja gar nicht dies und das tun. Ich bin es wert, dass ich meinen Weg gehe. Nach meinen Wünschen.“

In dem Buch geht es nie um Finanzen. Aber um Selbstwert und Selbstbewusstsein.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig beides für die eigenen Finanzen ist. Nur wenn du tief im Innern weißt, dass du es wert bist, finanziell erfolgreich zu sein, wirst du dich auch darum kümmern.

Wenn wir ein Leben nach unseren eigenen Wünschen und Zielen gestalten wollen, müssen wir dafür einstehen. Auch mit unseren Finanzen.

Ungezähmt zeigt dir, wie.

Zum Buch*

Hilft bei: „Finanzen hat doch immer mein Mann gemacht“, „Ich kann das sowieso nicht“ und dem schleichenden Gefühl, dass in unserer Gesellschaft doch etwas gewaltig schief läuft.

Ich sag’s gleich vorweg: Dieses Buch wirst du mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nur in kleinen Happen lesen und hin und wieder wütend an die Wand werfen. Egal, ob du in einer Beziehung lebst, Mutter bist oder nicht, queer oder hetero, trans oder cis.

Die F*CK YOUs werden aus tiefstem Herzen kommen.

Und mindestens einer der 25 Bullshitsätze, die uns das Patriarchat immer wieder einbläuen will und die Alexandra Zykunov mit dem Fakten-Vorschlaghammer zerlegt, hast du schon einmal gehört. Sie betreffen dich direkt oder indirekt, deine Schwester, deine*n Partner*n, deine beste Freundin und deine Mutter. Oh, unsere Mütter.

„Wir sind doch alle längst gleichberechtigt!“ zeigt, wie historisch gewachsen die oft problematische Beziehung von weiblich gelesenen Menschen zu Geld ist. Jahrhunderte lang wollten (weiße) Männer gar nicht, dass du gut mit Geld umgehen kannst. Dieses Wissen ist erdrückend. Aber auch entlastend. Denn jetzt weißt du: du bestimmst, wie deine Einstellung zu Geld ist. Und nicht das sich verzweifelt an seine Macht klammernde Patriarchat.

Zum Buch*

Hilft bei: „Ich habe Angst, nie genug Geld zu haben“ oder „Es ist sowieso nie genug Geld da“

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und mich danach gefragt: Warum hat das nicht schon längst jemand geschrieben??? Die Frage, wie viel Geld eigentlich genug ist, ist so wichtig. Für dich persönlich. Aber auch für uns als Gesellschaft.

Denn Geld ist sehr individuell. Aber überhaupt nicht privat.

Mareice Kaiser fragt in ihrem Buch 8 Menschen, wie viel Geld genug ist. So unterschiedlich die Lebensgeschichten sind, so verschieden sind auch die Antworten. Und zeigen die großen sozialen Unterschiede, Klassismus, fehlende Gerechtigkeit und mangelnde Teilhabe unter uns auf.

Und du wirst dir unweigerlich die Frage stellen, wie viel eigentlich genug für dich ist.

Du möchtest gerne mehr Zufriedenheit in deinem Leben? Dann solltest du diese Frage unbedingt für dich beantworten können.

Was mir besonders gut gefällt: das Buch ist in einer sehr verständlichen Sprache geschrieben, kommt ohne Fremdwörter aus und geht sehr feinfühlig mit den Geschichten der interviewten Menschen um.

Zum Buch*

Hilft bei: „Geld haben immer nur die anderen“ und „Geld macht nicht glücklich“.

Fülle ist leider ein Wort, dass von diesen ganzen New Age-Achtsamkeit-Affirmationen-Mindset-Coaches so oft gebraucht wird, dass es für mich ein kleines Gschmäckle erhalten hat. Der englische Titel „THE HAVING“ gefällt mir deshalb besser.

Er fasst auch die Message des Buches wunderbar zusammen:

Konzentriere dich auf das, was du schon hast und sei dankbar dafür. Dann wirst du auch mehr empfangen.

Zwischen all den „MEHR MEHR MEHR“ Finanzbüchern ist Fühl dich reich ein Kleinod. Eines, mit dem du ausatmen kannst, anstatt weiterhin die Luft anzuhalten und durchzupressen.

Voll mit kleinen, teils herzerwärmenden Geschichten gibt dir das Buch einen anderen Blick auf Reichtum. Ganz im Sinn der Reicher Leben Akademie stellst du dir deshalb die Frage: was heißt ein reiches Leben eigentlich für mich?

Zum Buch*

Hilft bei: Konsumwahn, Impulskäufe vermeiden und „ich will auf nichts verzichten“.

Mehr Geld ist nicht das Ziel. Sondern mehr Leben. Mehr Energie. Mehr Abenteuer. In diesem Klassiker zeigt Vicki Robin, wie wir uns aus dem Hamsterrad von Arbeiten-Geld ausgeben-Essen-Schlafen-Arbeiten befreien und unseren Konsum hinterfragen. Also dem Kapitalismus den Stinkefinger zeigen.

Es geht nicht darum, eine Konsumdiät nach der anderen zu machen. Sondern darum, die eigenen Finanzen nach den eigenen Werten zu managen.

Nachhaltige Veränderungen beim Umgang mit Geld, das ist das Versprechen. Und wer dem Prozess im Buch folgt und die Aufgaben umsetzt, wird dies auch erreichen.

Ein kleiner Hinweis: Die erste Auflage des Buches ist von 1992. Alles, was darin über wertebwusste Finanzen und Konsum gesagt wird, ist heute aktueller denn je. Einzig die Anlagestrategien sind etwas veraltet. Ich empfehle es trotzdem, weil es so einfach und schnell zu lesen ist.

Zum Buch*

Einstellung zu Geld verbessern: das kannst du noch tun

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Faule Millenial, wütende Feministin, leidenschaftliche Kuchenbäckerin, im Herzen französische Italienerin – und deine Money Mentorin.

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