Warum Geld glücklich macht

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 (Ganz ehrlich? Weil ich in einem engen Zug mit Atemmaske sitze, der durch das graue und verregnete November-Baden-Württemberg braust, als ich das hier schreibe, kommen mir auch die Tränen. 

Allerdings vor Sehnsucht nach ein paar Sonnenstrahlen, Salz auf der Haut und dieses Gefühl, wenn man ganz untertaucht und alles um dich herum Meer ist. Aber ich schweife ab. Und werde pathetisch.)

Ein negatives Geld Mindset

Also zurück zum Eigentlichen: Wir haben gelernt, dass Geld uns nicht glücklich macht. Uns nicht glücklich machen kann. Und uns nicht glücklich machen darf, denn dann wären wir schlechte Menschen.

Schauen wir doch einmal, welches Mindset dahinter steckt:

  • Geld macht nicht glücklich.
  • Geld ist schlecht.
  • Wer nach Geld strebt, ist ein schlechter Mensch.
  • Ich werde nie genug Geld haben.
  • Immer sind die anderen reich.
  • Das Geld wächst nicht auf Bäumen.

Das klingt nach etwas, was du schon einmal gehört hast? Was du dir vielleicht selbst manchmal sagst?

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Erst einmal ist das eine normale und menschliche Reaktion. Menschen, die so über Geld oder materiellen Reichtum denken, schützen sich selbst. Sie schieben die Verantwortung für den eigenen Wohlstand von sich (die anderen / das System ist schuld) oder reden sich ein, dass sie einfach gar kein Geld brauchen. Weil sie auch so glücklich sind.

Dieses Mindset beruht auf der Annahme, dass die allgemeine Geldmenge begrenzt ist und dass es eine Geldknappheit gibt. Der Begriff kommt aus dem Englischen und heißt Scarcity Mindset.

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Dem gegenübersteht die Einstellung, dass Geld unendlich vorhanden ist und Reichtum nicht begrenzt. Ein Abundance Mindset.

Menschen mit diesem Mindset denken:

  • Ich bin gut darin, Geld zu verdienen.
  • Ich bin verantwortlich für mein Geld.
  • Geld ist überall.
  • Mit Geld kann ich viel Gutes tun.

Und: Mit Geld kann ich die Dinge tun, die mich glücklich machen.

Moment, Geld macht also doch glücklich?

Natürlich macht das Geld allein als Material oder als Wert an sich nicht glücklich. Wir können Geld gegenüber aber nicht neutral sein. Wir laden es mit Emotionen auf. Und wir geben es aus.

 

Wann macht Geld DICH glücklich?

Deshalb macht Geld auch glücklich: wenn ich es für das ausgebe, was mich glücklich macht.

Wenn ich 1.000€ habe und damit nichts tue, außer es zu besitzen, dann machen sie mich nicht glücklich. Wenn ich das Geld aber bewusst für einen Urlaub ausgebe (hallo, cornetto alla crema), es für meine Altersvorsorge investiere oder es Spende, dann machen mich 1.000€ sehr glücklich. Natürlich achte ich darauf, dass es auch langfristig glücklich macht.

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Du entscheidest selbst, ob Geld dich glücklich macht. Und für was du es ausgibst, damit es dich glücklich macht.

Wenn du merkst, dass dich dieser Glaubenssatz (zu) sehr beschäftigt, dann frage dich doch einmal, woher er kommt.

  • Wer hat dir vorgelebt, dass Geld nicht glücklich macht?
  • Wer hat dich mit einem Scarcity Mindset geprägt?
  • Welche Einstellung zu Geld hatte diese Person und kannst du nachvollziehen, warum?

Dann entscheide dich ganz bewusst dafür, diese Einstellung nicht zu übernehmen und drehe diese Glaubenssätze um. Schreibe dir deine positiven Geld-Glaubenssätze auf und lies sie dir immer wieder durch.

Und wenn du das nächste Mal Geld für etwas ausgibst, dass dich glücklich macht, mache dir das bewusst. Genieße es und denke dir: Geld hat mich gerade glücklich gemacht.

You got this babe!

P.S. Natürlich gibt es unendlich kostenlose Dinge, die glücklich machen! Davon bin ich auch ein großer Fan!

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